Homepage von Pascal Christoph

Author: pascal.christoph
date: 10.07.04
last_update: 13.09.04
GNU-Prolog version. Need adaption for SWI-Prolog, Sicstus and Amzi.

Das Programm ist der erste Schritt zur lautlichen Spracherkennung.
Arbeitsweise: es müssen die gemittelten (ungenauen) Formantwerte (F1 und F2) eines Vokals übergeben werden. Dies geschieht am besten durch eine ASCII-Liste, deren Formatierung sich aus dem Beispiel der beiliegenden Textdatei (data) ersehen lässt. Das Programm assoziiert die wahrscheinlichen Vokale über die im Programm fest gespeicherten Vokalwerte .
Das Programm und die Module gehören in das gleiche Verzeichnis:

fuzzy.pl
load.pl
data

das Anhaengsel '.txt' muss inatuerlich später selbstständig entfernt werden
gebe 'help.' im interpreter ein, um eine hilfe zu bekommen.
hier liegen die Prolog-Sourcen


"Fuzzy-Logik (dt.: unscharfe Logik) stellt eine Erweiterung der klassischen binären Logik dar. Platons Vermutung, zwischen wahr und falsch müsste es eine dritte Region geben, ist der Vorläufer der Fuzzy-Logik. Sein Schüler Aristotels postulierte das Gesetz vom ausgeschlossenen Dritten , das für die nächsten 2000 Jahre wegweisend war. Moderne Philosophen griffen Platons Vermutung wieder auf: "The law of excluded middle is true when precise symbols are employed, but it is not true when symbols are vague, as, in fact, all symbols are." (B. Russel, 1923). Russel zeigte die Ungenauigkeit in der Sprache an der Farbe Rot : sie beschreibt ein Spektrum von Wellenlänge, nicht einen diskreten Wert. 1937 nimmt M. Black die Idee Russels auf. Er definiert die Ungenauigkeit eines Symbols unter Zuhilfename seines Komplements. Dabei geht er davon aus, dass es mindestens ein Element gibt, das weder zum Symbol selbst noch zu dessen Komplement selbst vollständig gehört. Die Menge der Elemente, die nicht eindeutig zuordbar sind, nennt er frings (dt: Fransen). 1965 veröffentlicht L. Zadeh den grundlegenden, mathematischen Artikel 'Fuzzy-Sets' (dt.: unscharfe Mengen). Er verbindet die Idee der Fransen mit der Unendlichkeitslogik J. Lukasiewiczs." (gekürztes Vorwort aus: Fuzzy-Systeme, Thomas Feuring, 1996)

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